Innenministerin Taina Bofferding hat sich in einer Videokonferenz mit den Verantwortlichen des CGDIS getroffen, um sich über die Situation vor Ort zu informieren. Wie in anderen Bereichen auch, haben die Einsatzkräfte derzeit vermehrt mit Personalausfällen zu kämpfen.
Die Anzahl der täglichen Einsätze im Zusammenhang mit der Aufnahme und dem Transport von Covid-Patienten sei in "ständigem Wachstum". Der Tagesdurchschnitt liege momentan bei rund 180 Einsätzen - ein merkbarer Anstieg im Vergleich zu den 140 Einsätzen, die vorher pro Tag gefahren wurden.
Das Personalaufgebot werde derzeit - im Gegensatz zu der ersten Welle im März - durch viele Quarantänefälle und den Ausfall von Freiwilligen geschwächt. Der CGDIS prüfe derzeit, wie man zusätzliche Reserven, etwa unter Auszubildenden, auf administrative Posten setzen könne.
Der Notruf 112 werde momentan stark beansprucht, sodass die Innenministerin darauf hinweist, bei nicht dringenden Fragen in Verbindung mit Covid-19 nicht den Notruf zu wählen, sondern die Informationsseite covid19.lu aufzurufen.
Im Rahmen des Treffens hob sie außerdem das Engagement der Einsatzkräfte hervor: "Mit dem Anstieg der Fallzahlen ist der persönliche Einsatz der Frauen und Männer des CGDIS umso wichtiger."