Letztes Update:
20200430184122

355 Corona-Fälle im Kreis Calw

18:28
01.04.2020
Im Landkreis Calw gibt es 15 weitere bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Die meisten davon in Altensteig (4), Nagold und Schömberg (jeweils 3). Damit beläuft sich die Zahl der Corona-Fälle auf 355.

77 Patienten sind vermutlich wieder genesen.

Am Dienstag, 31. März, wurde der fünfte in Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung stehende Todesfall aus dem Kreis Calw bekannt.

(pm)

Medizinisches Personal im Kreis Rottweil dringend gesucht

18:18
01.04.2020
Dieser Aufruf zeigt, wie ernst die Lage ist: Der Landkreis Rottweil, die Gesundheitseinrichtungen sowie die Ärzteschaft bereiten sich mit allen Kräften auf die zu erwartenden hohen Patientenzahlen wegen des Coronavirus vor. Um die Kräfte, die bereits im Einsatz sind, zu verstärken, richtet der Landkreis Rottweil vorsorglich einen Aufruf an die Bevölkerung mit medizinischen oder pflegerischen Fachkenntnisse.

"Um für die zu erwartenden Patientenzahlen ausreichend medizinisches Personal vorzuhalten, bitten wir um aktive Mithilfe. Bitte melden Sie sich, wenn Sie bereit sind, tatkräftig zu unterstützen", so die Landkreisverwaltung.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die eine medizinische Ausbildung/ein medizinisches Studium haben oder Medizinstudierende sind und an alle, die im medizinischen Bereich arbeiten oder gearbeitet haben, wie beispielsweise aus den Bereichen Arzthelfer/in, Kranken- und Altenpflege sowie Therapie- und Rettungsdienst werden gebeten, sich über die Homepage des Landkreises zu melden.

(sb)

Rexingerin erlebt Odyssee in Corona-Krise

18:10
01.04.2020
Im Optimalfall dauert ein Flug von Stuttgart nach Bristol (England) circa dreieinhalb Stunden. Aufgrund der weltweiten Corona-Krise und des plötzlichen Reiseverbots erlebte Elke Bouctot auf ihrem Rückflug eine wahre Odyssee.

Ihre Erlebnisse schildert die Rexingerin in unserem (SB+)Artikel.

Andreas Wagner

Knappe Schutzmasken können ausnahmsweise wiederverwendet werden

17:44
01.04.2020
Angesichts des riesigen Bedarfs wegen der Corona-Krise sollen Schutzmasken für das medizinische Personal unter bestimmten Voraussetzungen ausnahmsweise wiederverwendet werden können. Dazu seien besondere Sicherheitsauflagen einzuhalten, teilten das Gesundheits- und das Arbeitsministerium nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung am Mittwoch mit.

Wenn nicht ausreichend persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist, wird demnach ein Verfahren möglich, bei dem Masken einer Person zugeordnet und durch Erhitzen dekontaminiert werden können. So könnten besonders Atemschutzmasken mit Filterfunktion maximal drei Mal wieder aufbereitet werden.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärten, damit sei schnell und vorausschauend eine sichere Lösung für mögliche Lieferengpässe gefunden worden. Es würden zugleich alle Anstrengungen unternommen, ausreichend neue Schutzmasken auf dem Weltmarkt zu ordern. Der Schutz des Gesundheits- und Pflegepersonals habe oberste Priorität.

(dpa)

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