Letztes Update:
20210102013048

15:37
30.11.2020
In der konservativen Tory-Partei wächst der Widerstand gegen die Corona-Politik des britischen Premiers und Parteichefs Boris Johnson. Es gebe eine "große Frustration" auf den Hinterbänken der Partei über die weiteren Corona-Beschränkungen, gab Umweltminister George Eustice im Sky News-Interview zu. Bis zu 100 Abgeordnete könnten Vorbehalte gegenüber dem Stufensystem haben, das ab Mittwoch mit regionalen Maßnahmen den nationalen Teil-Lockdown in England ersetzen soll.
In den allermeisten Regionen des Landes darf etwa die Gastronomie weiterhin nur unter strengen Auflagen oder gar nicht öffnen und strenge Kontaktbeschränkungen bleiben ebenfalls erhalten. Bei der Abstimmung über die Maßnahmen im Parlament am Dienstag könnte der Premier daher auf die Stimmen der Opposition angewiesen sein. Die Unterstützung der Labour-Partei gilt jedoch als sicher.

Foto: Jamie Lorriman/Daily Telegraph/PA Wire/dpa

Arbeitnehmer

15:17
30.11.2020
sollen nach einem neuen Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums das Recht bekommen, einen Wunsch nach regelmäßigem mobilen Arbeiten mit ihrem Arbeitgeber zu erörtern. Der Entwurf für das "Mobile Arbeit Gesetz" ist in die Abstimmung innerhalb der Regierung gegangen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr. Der Arbeitgeber soll konkret auf die vom Beschäftigten gewünschte Ausgestaltung der mobilen Arbeit eingehen müssen. Lehnt der Arbeitgeber den Wunsch ab, soll er seine Entscheidung spätestens nach zwei Monaten begründet schriftlich mitteilen müssen.
Ursprünglich wollte Arbeitsminister Hubertus Heil, dass Beschäftigte 24 Tage im Jahr mobil oder im Homeoffice arbeiten dürfen, wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Aber damit war er am Koalitionspartner gescheitert.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Foto: Michael Kappeler/dpa