Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet wegen der zweiten Corona-Welle in der Eurozone für Anfang 2021 weniger Aufschwung als noch im Oktober erhofft. Dies gelte, wenn die Dynamik der Pandemie sich nicht deutlich ändere, heißt es in einer IWF-Analyse. Der IWF dringt deshalb auf einen raschen Start des 750 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbauprogramms Next Generation EU. Sollten sich die Wirtschaftsaussichten weiter verschlechtern, könnte noch größere finanzielle Unterstützung nötig werden, erklärt der IWF weiter.
Bei einigen Ländern mit bereits hoher Verschuldung könnte dies negative Marktreaktionen hervorrufen. Die EU-Corona-Hilfen und die vorsorglichen Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM könnten helfen, diesen Druck zu dämpfen.