Letztes Update:
20210102013048

14:57
30.11.2020
Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet wegen der zweiten Corona-Welle in der Eurozone für Anfang 2021 weniger Aufschwung als noch im Oktober erhofft. Dies gelte, wenn die Dynamik der Pandemie sich nicht deutlich ändere, heißt es in einer IWF-Analyse. Der IWF dringt deshalb auf einen raschen Start des 750 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbauprogramms Next Generation EU. Sollten sich die Wirtschaftsaussichten weiter verschlechtern, könnte noch größere finanzielle Unterstützung nötig werden, erklärt der IWF weiter.
Bei einigen Ländern mit bereits hoher Verschuldung könnte dies negative Marktreaktionen hervorrufen. Die EU-Corona-Hilfen und die vorsorglichen Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM könnten helfen, diesen Druck zu dämpfen.

Foto: Jim Lo Scalzo/EPA/dpa

Bayern lehnt

14:44
30.11.2020
die Forderung von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus nach mehr Corona-Hilfen durch die Länder ab. "Der Bund steht in der Verantwortung – dieser muss er auch gerecht werden und für erforderliche Hilfsmaßnahmen aufkommen. Bayern steht, wie viele andere Länder auch, an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit", sagt Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU).
Bund und Länder seien eine Schicksalsgemeinschaft, betonte Füracker. "Die Länder stehen schon unter enormen finanziellem Druck." Bayern unterstütze bereits jetzt seine Wirtschaft, das Gesundheitswesen, seine Kommunen, Verbände, Vereine und Institutionen, aber auch die Bürger, mit Summen im zweistelligen Milliardenbereich.