Scharfe Kritik von FDP-Chef Christian Linder an die Adresse der Bundesregierung. Die neuen bundesweiten Corona-Beschränkungen verlangten eine grundsätzliche Mitsprache der Parlamente. Die Einschränkungen von Freiheitsrechten seien ohne Öffentlichkeit nur von den Regierungsspitzen von Bund und Ländern ergriffen worden. Solche Entscheidungsprozesse gefährdeten die Akzeptanz und drohten die parlamentarische Demokratie zu deformieren.
Zudem kritisiert Lindner, dass es keine Antwort der Regierung darauf gebe, was nach den November-Beschränkungen im Dezember komme. Es sei Zeit, vom "aktionistischen Krisenmanagement zu einer dauerhaft durchhaltbaren Risikostrategie" zu wechseln.