Letztes Update:
20210102013048
Foto: Jens Kalaene/dpa

11:26
25.08.2020
Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst haben eigener Einschätzung nach deutlich schlechtere Startbedingungen, um in der Corona-Krise erfolgreich von zu Hause aus arbeiten zu können als Menschen, die in der freien Wirtschaft arbeiten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage, die vom Technologiekonzern Lenovo in Auftrag gegeben wurde. Danach haben Beamte und Angestellte bei öffentlichen Arbeitgebern das Gefühl, der Arbeitgeber sei schlecht auf die Homeoffice-Phase vorbereitet gewesen (67 Prozent). Bei den Arbeitnehmern in der freien Wirtschaft war dagegen lediglich knapp ein Drittel (30 Prozent) der Ansicht, dass die Firma für das Homeoffice schlecht gerüstet war.

11:24
25.08.2020
Die Pandemie wird laut einer Studie die Arbeitswelt weiter umkrempeln und die Digitalisierung in Firmen beschleunigen. In einer Umfrage der Prüfungsgesellschaft KPMG unter Chefs großer Unternehmen gaben 77 Prozent an, ihre Mittel zur digitalen Zusammenarbeit und Kommunikation weiter ausbauen zu wollen. 69 Prozent gehen ferner davon aus, dass ihr Unternehmen wegen Homeoffice künftig weniger Büroflächen benötigen wird, heißt es in der nun veröffentlichten Studie. Daran nahmen zu Beginn des Jahres rund 1300 Firmenchefs weltweit teil und an einer Folgebefragung von Anfang Juli bis Anfang August 315 Top-Manager.
Rund drei Viertel der Befragten betonten, dass Homeoffice und Arbeiten aus der Ferne ihre Arbeitskultur signifikant verändert sowie den Kreis möglicher Talente erweitert hätten. Die Kommunikation mit den Beschäftigten habe sich in der Krise sogar verbessert (68 Prozent).

Foto: Corinna Schwanhold/dpa