Letztes Update:
20210102013048

10:13
25.08.2020
Forscher aus Aachen und Frankfurt haben eine Methode zur Überwachung von Corona-Infektionen über das Abwasser entwickelt. Erstmals für Deutschland sei gezeigt worden, dass sich Genmaterial von Sars-CoV-2 mit modernen molekularen Methoden in Kläranlagen nachweisen lasse, teilt die RWTH Aachen mit. Die gemessene "Virenfracht" einer Anlage erlaube dabei Rückschlüsse auf die Anzahl der mit Covid-19 infizierten Menschen im Einzugsgebiet. "Die Sensitivität ist ausreichend, um als Frühwarnsystem anzuzeigen, ob der Maßnahmenwert von 50 Inzidenzen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird", teilt die Hochschule mit. 
Die Idee hinter dem Ansatz: Infizierte scheiden zumindest Fragmente des Coronavirus über ihre Fäkalien aus. Abwasser könnte daher Aufschluss über die Zahl der Corona-Fälle in der Bevölkerung geben. Daher wird seit Beginn der Pandemie an entsprechenden Verfahren geforscht. 

Vor zwei Jahren konnten Besucher des Oktoberfestes noch kräftig anstoßen. Münchens Oberbürgermeister hofft nun, dass das auch im nächsten Jahr wieder möglich sein wird. Foto: Felix Hörhager/dpa

07:53
25.08.2020
Nachdem das Oktoberfest in diesem Jahr wegen der Pandemie ausfällt, hofft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) auf eine Wiesn 2021. Wenn es einen Impfstoff geben sollte, stehe einem Oktoberfest im kommenden Jahr nichts im Wege, sagte Reiter dem "Münchner Merkur". Er halte es für möglich, dass bis 2021 ein solcher Impfstoff gefunden ist. "Die ganze Welt beteiligt sich schließlich an der Forschung."
Zuversichtlich ist der Stadtchef auch, was die Christkindlmärkte in München betrifft. Die Verwaltung arbeite an einem Konzept, wie die Märkte in diesem Jahr stattfinden könnten. Es müssten Abstände gewährleistet sein, um Menschenansammlungen zu verhindern. "Ich fände es schön, zu Weihnachten ein kleines Zeichen der Normalität nach diesem schwierigen Jahr zu setzen", sagt Reiter.