In einem neuen Gesundheitszentrum im notorisch überfüllten Migrantenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos können in vier Isolierstationen Corona-Patienten behandelt werden. Insgesamt können nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums 62 Menschen in Spezialzelten behandelt werden. Die Anlage sei von der Niederlande gestiftet worden.
In Moria harren zurzeit etwa 13.000 Menschen aus. Das Lager hat eine Aufnahmekapazität für 2700 Menschen. Bislang sind in Moria keine Coronafälle festgestellt worden. Dies ist nach Aussagen eines Sprechers der Organisation Ärzte der Welt aber nur eine Frage der Zeit.