Letztes Update:
20210102013048

11:12
20.08.2020
Algorithmen lernen schneller als man denkt. Hieß es vor nicht allzu langer Zeit noch, die Gesichtserkennung hapere in Pandemie-Zeiten mit der Zunahme von Masken in den Gesichtern von Passanten, scheint sich dieses "Problem" zumindest an chinesischen Flughäfen in Luft aufgelöst zu haben. Der ARD-Journalist Daniel Satra berichtet, dass das System zumindest bei Chinesen offensichtlich einwandfrei funktioniert.

11:04
20.08.2020
Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben eines Forscherteams aus Leipzig und Indien auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. "Liegt die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft unter 40 Prozent, dann nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Partikel weniger Wasser auf, bleiben leichter, fliegen weiter durch den Raum und werden eher von Gesunden eingeatmet", erläutert Ajit Ahlawat vom Institut für Troposphärenforschung (Tropos) in Leipzig. Sogenannte Aerosole, Mischungen winziger Teilchen in der Luft, gelten als wichtiger Übertragungsweg von Coronaviren.
Die Forscher empfehlen im Fachjournal "Aerosol and Air Quality Research" neben den bisher üblichen Maßnahmen wie Abstand und Masken auch die Raumluft zu kontrollieren. Eine relative Feuchte von 40 bis 60 Prozent könne die Ausbreitung der Viren und deren Aufnahme über die Nasenschleimhaut reduzieren.

10:54
20.08.2020
Die Bundesregierung hebt die Reisewarnung für Luxemburg auf. Luxemburg sei von der Lungenkrankheit Covid-19 vergleichsweise stark betroffen, aber kein Risikogebiet mehr, heißt es in den Reisehinweisen für das Land. Das Robert Koch-Institut hatte Luxemburg Mitte Juli zum Corona-Risikogebiet erklärt, nachdem in dem Nachbarland von Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten worden war.
Luxemburg hatte sich von Anfang an gegen diese Einstufung gewehrt: Die hohen Zahlen hingen unter anderem damit zusammen, dass Luxemburg flächendeckend und mehr als andere Länder teste - und dabei auch Grenzgänger miteinbeziehe.

Foto: Angelos Tzortzinis/dpa/Archivbild