Letztes Update:
20210102013048

07:05
05.08.2020
Weitspringerin Alexandra Wester kritisiert die Telekom Baskets Bonn für die Kündigung ihres Freundes Joshiko Saibou heftig. "Ein Verein sollte einen Athleten in seiner Diversity, seiner Entwicklung und auch seiner polarisierenden Meinung unterstützen oder zumindest sie akzeptieren", sagt die 26 Jahre alte Leichtathletin aus Köln in einem Video auf Instagram und betont: "Ihn aber so abzufertigen, ist ein Schlag ins Gesicht, und es ist unfair. Das ist krass, und ich hätte nicht gedacht, dass das im Jahr 2020 noch passieren kann."
Dem Basketball-Nationalspieler Saibou war gestern von den Telekom Baskets Bonn wegen "Verstößen gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrages als Profisportler" fristlos gekündigt worden. Von den beiden Athleten waren in den sozialen Netzwerken Fotos von ihrer Teilnahme an der Demonstration gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie am Wochenende in Berlin zu sehen.

Foto: Tobias Schwarz/AFP Pool/dpa

06:59
05.08.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit. "Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel", sagt der CDU-Politiker im "Morning Briefing"-Podcast  von Gabor Steingart. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagt er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe. 
Zum Freiheitsargument von Masken-Gegnern sagt Spahn: "Freiheit kommt nie unendlich und ohne die Freiheit der anderen. Und hier geht es ja darum, die anderen im Geschäft, in der U-Bahn, in der Gastronomie, deren Freiheit zu schützen, nämlich deren körperliche Unversehrtheit." 

Es wird ein riesiger Aufwand mit massivem Personaleinsatz  betrieben, der keinerlei Nutzen hat. Wir hecheln der Pandemie erfolglos hinterher. Der Patient wird zu einem Zeitpunkt isoliert, an dem er kaum noch ansteckend ist. Da hat er die Infektion längst weitergegeben. (...) Die Quarantäne kommt zu spät, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Die Einzelkontakte, die dann überprüft werden, sind zu diesem Zeitpunkt nicht mehr infektiös. Wir müssen schneller werden. 06:37
05.08.2020
Der SPD-Politiker und Epidemiologe Karl Lauterbach im "Spiegel" zur Strategie der Nachverfolgung von Kontakten in Deutschland.