Die
Gesundheitsämter haben ihr
Personal in der Krise
deutlich verstärkt. Das geht aus einer neuen Umfrage des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistags hervor, die der "
Passauer Neue Presse" vorliegt. Danach haben die Behörden, die auch für die Verfolgung von Infektionsketten zuständig sind, im Zuge der Pandemie
bisher 5900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt, größtenteils aus anderen Teilen der Verwaltung.
356 Gesundheitsämter in den Flächenländern hätten derzeit rund 13.900 Stellen mit Ärzten sowie nichtärztlichem Personal besetzt, heißt es in dem Bericht. Die 5900 Beschäftigten, die in den vergangenen Monaten dazu kamen, seien
vor allem für die Kontaktnachverfolgung, Corona-Tests und die Kontrolle von Quarantäne zuständig. Amtsärzte hatten zuletzt gewarnt, die Gesundheitsämter in Deutschland seien wegen Personalknappheit nicht für eine zweite Corona-Welle gerüstet.