Letztes Update:
20210102013048

10:44
28.07.2020
Das niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium ordnet regelmäßige Corona-Tests für Mitarbeiter von Schlachthöfen an. Ein entsprechender Erlass sei an die Landkreise und kreisfreien Städte ergangen, teilt das Ministerium mit. Demzufolge dürfen in Schlacht- und Zerlegbetrieben nur noch Personen arbeiten, die zuvor mindestens einmal in zehn Tagen auf Covid-19 getestet wurden.   
Die Verfügung ist rückwirkend ab 20. Juli bis zunächst zum 31. Dezember gültig. Der Erlass gilt zunächst einmal unabhängig von der Betriebsgröße und für alle Schlacht- und Zerlegebetriebe. Allerdings hätten die Behörden einen Ermessensspielraum bei der Definition, was ein Schlacht- und Zerlegebetrieb sei, erläuterte ein Sprecher des Ministeriums. Es gehe nicht um den Metzger um die Ecke oder um einen Landwirt, der wenige Male im Jahr ein Tier schlachte.

Straßenszene in Teheran: Foto: Ahmad Halabisaz, XinHua/dpa

10:40
28.07.2020
Der Iran meldet erneut einen Rekord bei den Corona-Toten. Innnerhalb von 24 Stunden seien 235 Patienten an dem Virus gestorben, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Damit liegte die Zahl der Todesopfer aktuell bei 16.147. Im gleichen Zeitraum wurden über 2600 Neuinfektionen erfasst, somit stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen auf fast 300.000. 
Der Anstieg sei nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums auf die von Präsident Hassan Ruhani angeordneten Lockerungen zurückzuführen. Die hatten dazu geführt, dass die Bevölkerung die Hygienevorschriften und auch die Pandemie nicht mehr ernstnahm. Der erneute Anstieg der Fallzahlen bestätige die Bedenken und Sorgen des Ministeriums.  

14:39
28.07.2020
UPDATE | Die Zahl der Corona-Infektionen im Touristenort St. Wolfgang in Oberösterreich bleibt zunächst bei 62 Fällen. Nach Angaben des Landes sind alle mehr als 1000 Tests vom Wochenende ausgewertet. Unter den positiv Getesteten seien 56 Mitarbeiter, drei Gäste aus Österreich und drei Jugendliche aus der Umgebung.  
Jetzt gehe es darum, die Situation in St. Wolfgang zu stabilisieren, sagt die oberösterreichische Gesundheitsministerin Christine Haberlander. "Dabei sind wir nach heutigem Stand auf einem guten Weg." Als Ausgangspunkt der Infektionen gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter. Betroffen sind den Angaben zufolge 17 Betriebe. Zwei Bars sind geschlossen. Die Sperrstunde wurde zunächst bis 2. August von 1.00 Uhr auf 23.00 Uhr vorverlegt.