Die IG Metall warnt vor einer beruflichen Benachteiligung junger Menschen in der Krise. "Es darf keine 'Generation Corona' unter den Auszubildenden und dual Studierenden geben", erklärt die Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Christiane Benner. Für die berufliche Zukunft junger Menschen müsse mehr getan werden, um dramatische Langzeitfolgen wie eine hohe Jugendarbeitslosigkeit oder eine verstärkte soziale Ungleichheit zu vermeiden.
Die IG Metall verweist auf eine eigene Umfrage in fast 500 Betrieben. Danach wolle mehr als jeder zehnte Betrieb (11 Prozent) weniger ausbilden. Diese Quote sei seit Mai deutlich gestiegen.