Der
Europäische Rechnungshof warnt vor Betrugsrisiken bei einem Teil des geplanten
750-Milliarden-Pakets gegen die Corona-Wirtschaftskrise. Konkret geht es um
58 Milliarden Euro für das
Programm React-EU. Das Geld soll in den Jahren 2020 bis 2022 zusätzlich über die EU-Strukturfonds fließen, um zu verhindern, dass sich die wirtschaftliche Kluft zwischen den EU-Staaten in der Krise vertieft.
Der
Rechnungshof begrüßt den Vorschlag grundsätzlich.
Kritisch bewertet er jedoch,
dass die EU-Staaten freie Hand bei der Nutzung der Krisenhilfen hätten. Zudem fehlen Details, wie dieses Programm mit anderen EU-Instrumenten und nationalen Hilfen koordiniert werde. "Das schafft das Risiko, dass EU-Hilfen fragmentiert oder gedoppelt werden", erklärt der Rechnungshof.