Letztes Update:
20210102013048

15:52
14.07.2020
Nach mehr als vier Monaten virtueller Treffen hat der UN-Sicherheitsrat erstmals wieder im Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York getagt. "Es fühlt sich besonders an", sagt der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen vor der Sitzung, die sich vor allem mit dem Friedensprozess in Kolumbien beschäftigte. Deutschland sitzt dem mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen im Juli vor. Das letzte Treffen fand am 12. März statt, bevor New York weitgehende Ausgangsbeschränkungen erließ.

15:37
14.07.2020
Der Europäische Rechnungshof warnt vor Betrugsrisiken bei einem Teil des geplanten 750-Milliarden-Pakets gegen die Corona-Wirtschaftskrise. Konkret geht es um 58 Milliarden Euro für das Programm React-EU. Das Geld soll in den Jahren 2020 bis 2022 zusätzlich über die EU-Strukturfonds fließen, um zu verhindern, dass sich die wirtschaftliche Kluft zwischen den EU-Staaten in der Krise vertieft. Der Rechnungshof begrüßt den Vorschlag grundsätzlich. Kritisch bewertet er jedoch, dass die EU-Staaten freie Hand bei der Nutzung der Krisenhilfen hätten. Zudem fehlen Details, wie dieses Programm mit anderen EU-Instrumenten und nationalen Hilfen koordiniert werde. "Das schafft das Risiko, dass EU-Hilfen fragmentiert oder gedoppelt werden", erklärt der Rechnungshof.

Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan. Foto: Kay Nietfeld/dpa