Letztes Update:
20210102013048

15:08
14.07.2020
Deutschland hat zur Unterstützung in der Pandemie Experten und Spezialausrüstung in die von der Krise hart getroffene Ex-Sowjetrepublik Armenien geschickt. Mehr als ein Dutzend Ärzte, Pflegepersonal und weitere Experten sollen in den kommenden zehn Tagen die Krankenhäuser in dem armen Land unterstützen, teilt das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Das RKI hatte den Einsatz unter anderem mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany sowie der Caritas unterstützt. In dem kleinen Bergland im Südkaukasus steigt die Zahl der Infektionen seit Tagen rasant. Insgesamt haben sich seit Beginn der Krise rund 32500 Menschen, also mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung, nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Jeden Tag kommen Hunderte Neuinfektionen hinzu. Es gibt nach offiziellen Angaben rund 770 Todesfälle. Der selbst vom Coronavirus genesene Regierungschef Nikol Paschinjan hatte das Volk gemahnt, sich strenger an die Vorschriften zu halten.

14:51
14.07.2020
Wer aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreist und eine Quarantäne durch einen Corona-Test umgehen möchte, muss sich auf Kosten einstellen. «Es ist geplant, dass die zu testenden Urlauber anteilig für die Testungen aufkommen», teilt ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums mit. "Weitere Details, wie zum Beispiel eine unbürokratische und einfach handhabbare Gebührenordnung, werden derzeit erarbeitet." In der ab morgen geltenden aktualisierten Corona-Einreiseverordnung heißt es: Personen, die aus Risikogebieten einreisen, seien zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet - außer, sie können dem Gesundheitsamt unverzüglich ein ärztliches Attest vorlegen.

Foto: Sven Hoppe/dpa

14:38
14.07.2020
Wegen der möglichen Infektionsgefahr durch Urlaubsrückkehrer will sich Bayern mit den anderen Bundesländern und dem Bund absprechen. "Wir müssen aufpassen, dass insgesamt von Reiserückkehrern keine neuen Infektionen nach Deutschland gebracht werden. Hier müssen wir uns natürlich eng mit dem Bund und den anderen Bundesländern abstimmen", sagt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. Sie werde das Thema in die wöchentliche Telefonschaltkonferenz der Landesgesundheitsminister mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kommenden Montag einbringen. Ausufernde Partys am Ballermann am vergangenen Wochenende hatten das Thema aufkommen lassen.