Im weltweiten Kampf gegen das Virus werden
inzwischen 17 Impfstoffkandidaten an Menschen getestet. Am weitesten fortgeschritten ist ein Impfstoff, den die
Universität Oxford entwickelt hat, wie die
Weltgesundheitsorganisation (
WHO) nach einer zweitägigen
Corona-Forschungskonferenz berichtet. Selbst, wenn diese Kandidaten nicht erfolgreich sind, ist die WHO
optimistisch: "Wir haben eine
breite Pipeline mit vier verschiedenen Impfstofftypen", sagt
Ana Maria Henao Restrepo, bei der WHO für Forschung und Entwicklung zuständig. Es werde an mehr als 150 Wirkstoffen geforscht. Der
Impfstoff AZD1222 aus Oxford gehe als erster in die Phase III einer klinischen Studie. Damit sind
große Tests an vielen Menschen zu Wirksamkeit und Sicherheit gemeint.
Fünf weitere Kandidaten seien
in Phase II. Dabei wird eine kleinere Zahl von Patienten behandelt, bei denen aufgrund ihrer Gesundheit eine Wirkung angenommen wird. In Phase I werden Wirkstoffe in der Regel an gesunden Menschen getestet, um die Verträglichkeit zu prüfen.