Letztes Update:
20210102013048

16:48
02.07.2020
27 freie Orchester und Ensembles können in der Krise auf Unterstützung aus dem Bundeshaushalt zählen. Die Mittel aus dem Programm "Orchester vor neuen Herausforderungen" umfassen jeweils bis zu 200.000 Euro. Ziel ist es, freien Ensembles und Orchestern "so schnell wie möglich den Wiederbeginn ihrer künstlerischen Arbeit zu ermöglichen", wie es heißt. Gefördert werden etwa die Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen oder das Elbipolis Barockorchester Hamburg. Auch das Ensemble Ruhr, das Freiburger Barockorchester, die Kammerakademie Potsdam oder die Philharmonie Leipzig erhalten Mittel. "Die Corona-Krise hat die freien Ensembles und Orchester hart getroffen", sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Die freien Klangkörper seien ein wichtiger Kreativitätsfaktor der Musikkultur.

Foto: Kay Nietfeld/dpa

16:37
02.07.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Lockerungen der Corona-Beschränkungen während der Urlaubs- und Reisezeit bisher für verantwortbar. Aber man erlebe auch jeden Tag, dass das Virus nicht verschwunden sei, und es werde auch nicht verschwinden, solange es keinen Impfstoff gebe und keine Medikamente zur Behandlung, mahnt Merkel nach der Videokonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie gehe auch davon aus, dass auf europäischer Ebene sehr verantwortungsvolle Entscheidungen getroffen würden, um den Schengenraum zu einem gemeinsamen Reiseraum zu machen. So werde unter anderem an der Vergleichbarkeit der Daten gearbeitet. Die Kommission habe jetzt zudem einen Vorschlag zum Umgang mit Drittstaaten gemacht, der alle 14 Tage überprüft werde. Sie habe sich mit vielen ihrer Kollegen aus Ländern unterhalten, in die jetzt Deutsche reisen. Jedes Land mache mit großer Sorgfalt seine Hygienekonzepte, die die Pandemie weiter eindämmen sollen.