Bundeskanzlerin
Angela Merkel hält die Lockerungen der Corona-Beschränkungen
während der Urlaubs- und Reisezeit bisher für verantwortbar. Aber
man erlebe auch jeden Tag, dass das Virus nicht verschwunden sei, und es werde auch nicht verschwinden, solange es keinen Impfstoff gebe und keine Medikamente zur Behandlung, mahnt Merkel nach der Videokonferenz mit
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie gehe auch davon aus, dass
auf europäischer Ebene sehr verantwortungsvolle Entscheidungen getroffen würden,
um den Schengenraum zu einem gemeinsamen Reiseraum zu machen. So werde unter anderem an der Vergleichbarkeit der Daten gearbeitet. Die Kommission habe jetzt zudem einen Vorschlag zum Umgang mit Drittstaaten gemacht, der alle 14 Tage überprüft werde. Sie habe sich mit vielen ihrer Kollegen aus Ländern unterhalten, in die jetzt Deutsche reisen.
Jedes Land mache mit großer Sorgfalt seine Hygienekonzepte,
die die Pandemie weiter eindämmen sollen.