Letztes Update:
20210102013048

16:24
02.07.2020
Jeder zweite Deutsche hat große oder sehr große Sorgen vor einem deutlichen Wieder-Anstieg der Infektionen in den kommenden Wochen. Das geht aus einer Umfrage von Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend hervor. Bei rund 13 Prozent der Menschen ist die Sorge demnach sehr groß, bei etwa 37 Prozent groß. Die andere Hälfte der Bevölkerung sieht der Zukunft dagegen entspannter entgegen. Bei rund 32 Prozent ist die Sorge weniger groß, 17 Prozent beschreiben sie als klein, wie der Westdeutsche Rundfunk mitteilt. Der Umfrage zufolge haben viele Deutsche im Alltag auch Verhaltensweisen übernommen, die eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern sollen. Neun von zehn Befragten (89 Prozent) geben an, sich häufiger die Hände zu waschen. Ähnlich viele Menschen (88 Prozent) erklären, deutlichen Abstand zu anderen einzuhalten. 85 Prozent sagen, sie würden Menschenansammlungen meiden. Fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) treffen nach eigenen Angaben nur noch eingeschränkt Freunde und Verwandte.

Foto: Rainer Jensen/dpa

16:14
02.07.2020
Die Aufträge an US-Industrieunternehmen haben sich im Mai spürbar von ihrem Rekordeinbruch in der Corona-Krise erholt. Wie das Handelsministerium in Washington mitteilt, erhielten die Unternehmen 8,0 Prozent mehr Aufträge als im Vormonat. Analysten hatten im Schnitt jedoch einen etwas stärkeren Zuwachs erwartet. Der Anstieg folgt auf einen historischen Absturz im April um 13,5 Prozent.

15:58
02.07.2020
Serbien verzeichnet einen starken Anstieg von Neuinfektionen. In den letzten 24 Stunden seien 359 neue Fälle von Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 festgestellt worden, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Schon an den fünf Tagen zuvor waren täglich jeweils zwischen 193 und 276 Infektionen registriert worden. Mit zweistelligen täglichen Zuwachszahlen Ende Mai und Anfang Juni schien Serbien die schlimmste Phase der Pandemie überstanden zu haben. Die jüngste Entwicklung markiere jedoch einen gegenteiligen Trend, sagen Gesundheitsexperten. Möglicherweise haben ihn abrupte Lockerungen nach Aufhebung des Ausnahmezustands am 6. Mai begünstigt.