Letztes Update:
20210102013048

16:04
25.06.2020
Heide und Dieter Gretzke aus Warendorf sind bereits von ihrem Campingplatz in Rügen in Mecklenburg-Vorpommern abgewiesen worden. "Wir sind bis Hamburg gekommen, da haben wir einen Anruf von unserem Campingplatz erhalten, dass wir nur hereingekommen, wenn wir einen negativen Test mitbringen", so die 78-Jährige. "Die kennen uns da doch alle. Wir sind da zuhause." Ihr Mann und sie mussten zurückfahren und sich in Oelde testen lassen. "Jetzt warten wir auf das Ergebnis", sagt Heide Gretzke. "Unsere Koffer sind gepackt im Auto, die lassen wir da auch." Sobald die negativen Ergebnisse vorliegen, will das Ehepaar schließlich wieder losfahren.

15:51
25.06.2020
Wer aus Corona-Risikogebieten im In- und Ausland nach Rheinland-Pfalz kommt, muss sich ab diesem Freitag unverzüglich nach der Einreise in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Risikoregionen innerhalb Deutschlands seien die, in denen binnen sieben Tagen die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus höher als 50 pro 100.000 Einwohner liege, teilt die Staatskanzlei in Mainz mit. Die Regelung trete rechtzeitig zum Start der Schulferien in den ersten Bundesländern in Kraft.
"Wir wollen als Landesregierung keine Lex-Gütersloh, sondern eine Regelung, die für Risikoregionen im In- und im Ausland gilt", betonen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) und Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). 

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans legt einen Mundschutz an. Foto: Oliver Dietze/dpa

06:38
26.06.2020
UPDATE | Nun hat auch das Saarland ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten beschlossen. Ab kommenden Montag dürften landesweit keine Gäste mehr untergebracht werden, die aus einem Landkreis mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner kämen, teilt der Regierungssprecher mit. Die neue Regelung tritt am 29. Juni in Kraft. Mehrere andere Bundesländer hatten bereits in den vergangenen Tagen Beschränkungen für Reisende aus Corona-Hotspots erlassen, Hintergrund der Debatte war der jüngste Corona-Ausbruch im Raum Gütersloh. 
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans machte sich beim Umgang mit Reisenden aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen für eine "bundesweit einheitliche Verfahrensweise" stark. Gestern hatte er sich deswegen an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Bayerns Regierungschef Markus Söder, gewandt. Ein "Flickenteppich verschiedener Regelungen" müsse vermieden werden, so Hans.