Letztes Update:
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Campingplatz im niedersächsischen Hooksiel. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

15:20
25.06.2020
Urlaubsgäste aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf müssen in Niedersachsen von ihren Vermietern am Freitag nach Hause geschickt werden. Bleiben darf nur, wer vor dem 11. Juni angereist ist oder wer ein ärztliches Attest vorlegen kann, dass er kein Corona hat. Das erläutert eine Sprecherin des Sozialministeriums. Wie viele Menschen nun ihren Urlaub in Niedersachsen früher als geplant beenden müssen, dazu konnte die Sprecherin keine Angaben machen. 
Die Regelung gilt zunächst bis Ende nächster Woche, also bis zum 5. Juli. "Von Freitag auf Samstag an darf man Menschen aus den beiden Kreisen kein gewerbliches Bett mehr zur Verfügung stellen - wer das tut, macht sich strafbar", sagt Ministeriumssprecherin Justina Lethen. Anders als etwa in Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern gilt der Bann in Niedersachsen ausschließlich für Urlauber aus den beiden Kreisen in Nordrhein-Westfalen und nicht auch für Menschen aus anderen Kreisen, in denen der Schwellenwert für Neuinfektionen von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen deutlich überschritten wurde. 

15:14
25.06.2020
Besucher aus deutschen Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen müssen eventuell in Hamburg künftig mit einer Quarantäne rechnen. Wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der Deutschen Presse-Agentur sagt, wird eine entsprechende Anpassung der Verordnung zur Eindämmung der Pandemie derzeit im Senat geprüft. Eine Entscheidung soll am kommenden Dienstag fallen. 
Die Corona-Verordnung der Stadt sieht Quarantäneregelungen derzeit ausschließlich für Einreisende aus dem Ausland vor. Wer sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in die Hansestadt in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) eingestuften Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich direkt in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne zu begeben. Zudem müssen die Behörden unverzüglich informiert werden.