Letztes Update:
20210102013048

16:34
25.06.2020
UPDATE I Die Lufthansa kann mit deutscher Staatshilfe weiterfliegen. Die Aktionäre des MDax-Konzerns stimmen  einer 20-prozentigen Kapitalbeteiligung der Bundesrepublik mit einer Mehrheit von 98,04 Prozent zu. Das damit verbundene Hilfspaket über neun Milliarden Euro kann nun umgesetzt werden. Bereits am Morgen hatten die Wettbewerbshüter der Europäischen Union den deutschen Rettungsmaßnahmen final zugestimmt.  
Im Ringen um das staatliche Rettungspaket hatte die Lufthansa-Spitze den Druck auf die Aktionäre noch einmal erhöht. "Wir haben kein Geld mehr", sagte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Konzerns. Ohne das Unterstützungspaket von neun Milliarden Euro hätte die Airline Kley zufolge "in den nächsten Tagen" die Insolvenz anmelden müssen. Nach der Annahme des Rettungsplans sagte Kley: "Wir schaffen das!" Bei der ausschließlich im Internet übertragenen außerordentlichen Hauptversammlung verzichtete Großaktionär Heinz Hermann Thiele darauf, das Rettungspaket zu blockieren. 

16:10
25.06.2020
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping wirbt in der Diskussion um ein Beherbergungsverbot für Touristen aus Risikoregionen für ein einheitliches Vorgehen. "Zwischen den Bundesländern werden gerade mehrere Varianten besprochen‎", sagt die SPD-Politikerin auf Anfrage. Es müsse aber eine möglichst einheitliche Regelung bundesweit geben, wie mit Reisenden ‎aus Regionen "mit einem sehr hohen Infektionsgeschehen" umgegangen werden soll. "Für uns ist wichtig: Jeder soll nach Sachsen kommen können, wenn er einen negativen Test vorweist", so Köpping. Dieser sollte allerdings nicht älter als 48 Stunden sein und von den Beherbergungsbetrieben kontrolliert werden.

Reisefertig: Das Ehepaar Heide  und Dieter Gretzke aus Warendorf. Foto: Guido Kirchner/dpa