Letztes Update:
20210102013048

06:43
24.06.2020
Rumänien fordert mehr Schutz für seine Staatsbürger in deutschen Schlachthöfen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter müssten "dringend verbessert werden", sagt der rumänische Botschafter in Berlin, Emil Hurezeanu, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Kritik an den Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie sei zu Recht immer heftiger geworden.
Der Botschafter betont mit Blick auf den Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh: "Die Hälfte der Mitarbeiter des Unternehmens sind rumänische Staatsangehörige." Sein Land erwarte, dass die Bundesregierung die geplanten Gesetze zur besseren Regulierung der Branche umsetze. Notwendig seien aber auch intensivere Kontrollen vor Ort. Rumänien begrüße das Vorhaben der Bundesregierung zu einer stärkeren Regulierung der Beschäftigung in Schlachtbetrieben. Es führe "hoffentlich zu mehr Transparenz bei den Arbeitsbedingungen und «zu mehr Verantwortung der Unternehmen".

Foto: kyodo/dpa

08:19
26.06.2020
UPDATE | In Tokio sind erneut mehr als 50 Neuinfektionen binnen eines Tages bestätigt worden. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtet, wurden 54 Menschen positiv getestet. Anderen Medienberichten zufolge sollen mehr als 70 Prozent der Betroffenen junge Menschen in ihren 20ern und 30ern sein.