Zum
Auftakt des EU-Videogipfels hat
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihren
milliardenschweren Plan zur wirtschaftlichen Erholung nach der Krise
geworben. "Der Vorschlag der Kommission ist mutig und gut ausgewogen", sagt von der Leyen. Sie hatte ein schuldenfinanziertes Konjunktur- und Investitionsprogramm im Umfang von
750 Milliarden Euro vorgeschlagen,
zusätzlich zum nächsten siebenjährigen EU-Finanzrahmen in Höhe von rund 1,1 Billionen Euro. Über beides verhandeln
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs per Videoschalte.
"Zusammen mit dem neuen Europäischen Haushalt sprechen wir über ein
Investitionsvolumen von 1850 Milliarden Euro", unterstrich von der Leyen. Das
Paket helfe nicht nur den am härtesten von der Pandemie getroffenen Ländern, sondern allen Mitgliedstaaten, deren Volkswirtschaften geschwächt seien. "
Europa muss jetzt investieren und reformieren, um aus der Krise herauszukommen."