Letztes Update:
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Arbeiter in Schutzkleidung desinfizieren einen Bahnhof in Peking. Foto: Chen Zhonghao/XinHua/dpa

08:52
19.06.2020
UPDATE I Nach dem neuen Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die staatliche Gesundheitskommission mitteilt, wurden 25 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Seit der neue Ausbruch auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten damit auf 183 gewachsen. Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Großmarkt der Stadt begann, riefen die Behörden die zweithöchste Sicherheitsstufe aus, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

08:36
19.06.2020
Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann rechnet damit, dass die Bundesländer in den nächsten Monaten bis zu 1,2 Millionen Laptops für bedürftige Schüler anschaffen werden. Allein in Baden-Württemberg sei der Kauf von rund 300.000 Laptops geplant, sagt Eisenmann dem "Handelsblatt". Das von Bund und Ländern ausgegebene Ziel, dass die Laptops schon nach den Sommerferien bereitstehen sollen, sei aber "ambitioniert". Dennoch seien Bund und Länder in der Pflicht. "Die soziale Herkunft hat bislang einen viel zu großen Einfluss auf den Bildungserfolg. Da kann es nicht sein, dass digitale Teilhabe vom Geldbeutel des Elternhauses abhängt." Vor dem Hintergrund des Heimunterrichts wegen der Corona-Pandemie hat der Bund zugesagt, 500 Millionen Euro für die Anschaffung von digitalen Endgeräten für Schüler zur Verfügung zu stellen.