Die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft beklagt einen fehlenden Dialog zwischen Kultusministerkonferenz (KMK) und Lehrergewerkschaften. "
Wir waren unter anderem nicht zum KMK-Gespräch eingeladen, da waren lediglich Virologen und Bildungswissenschaftler. Die Gewerkschaften als Vertretung der Lehrerschaft wurden also nicht gehört. Das ist sehr bedauerlich und eine vertane Chance in der Krise", sagt die Schulbeauftragte im Bundesvorstand, Ilka Hoffmann, dem
Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Man verfolge die Entscheidungen der Politik zurzeit mit großem Misstrauen. Viele Pädagogen fühlten sich wie Teilnehmer eines Experiments.
"Lehrer und Erzieher fühlen sich zurzeit als Menschen zweiter Klasse von der Politik behandelt." In manchen Bundesländern seien sie zwar mehr in Entscheidungen eingebunden, in anderen Bundesländern wiederum gar nicht.
Die GEW hatte zuletzt die geplante Rückkehr zum Schulbetrieb ohne Abstandsregeln kritisiert.