Letztes Update:
20210102013048

18:42
12.06.2020
Trotz der weiter grassierenden Pandemie will Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador möglichst schnell zur Normalität zurückkehren. "Wir müssen uns jetzt mental darauf vorbereiten, wieder rauszugehen, unsere Freiheit wiederzuerlangen und Verantwortung zu übernehmen", erklärt der Staatschef. Damit widerspricht er den Empfehlungen der Gesundheitsexperten des lateinamerikanischen Landes.

"Die Covid-19-Epidemie ist noch nicht vorbei. Deshalb können und sollten wir nicht auf die Straßen gehen"
, so Hugo López-Gatell, Staatssekretär im Gesundheitsministerium. In Mexiko haben sich bislang rund 134.000 Menschen infiziert, fast 16.000 Menschen sind gestorben. Die Zahlen steigen von Tag zu Tag noch immer kräftig an.

Mitarbeiter eines Heims in New York warten, durch einen Nasenabstrich auf COVID-19 getestet zu werden, bevor sie ihre Schicht beginnen können. Foto: John Minchillo/AP/dpa

18:35
12.06.2020
Wegen anhaltender Coronavirus-Neuinfektionen ruft die US-Gesundheitsbehörde CDC alle Bewohner der USA dazu auf, die Situation weiter ernst zu nehmen. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, so der bei der CDC für Infektionskrankheiten zuständige Jay Butler. Auch neue strikte Beschränkungen "könnten wieder nötig werden". Das müsse auf lokaler Ebene je nach Infektionsgeschehen entschieden werden.
CDC-Direktor Robert Redfield ruft alle US-Amerikaner dazu auf, sich weiter an Abstands- und Hygieneempfehlungen zu halten. "Wir machen echte Fortschritte, aber es bleibt noch viel Arbeit." In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich nach Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore bereits mehr als zwei Millionen Menschen infiziert. Landesweit starben bisher knapp 113.000 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 - mehr als in jedem anderen Land der Erde.