Letztes Update:
20210102013048

07:20
10.06.2020
Die Corona-Einschränkungen haben den Inlandstourismus in Deutschland im April fast komplett zum Erliegen gebracht. Die Zahl der Gästeübernachtungen brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 89,3 Prozent auf 4,3 Millionen ein, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Das ist nach Angaben der Wiesbadener Behörde der stärkste Rückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe 1992. Seit Mitte März galt ein Verbot zur Beherbergung privatreisender Gäste, auch geschäftliche Reisen waren stark eingeschränkt. Im April schlugen die Beschränkungen für Hotels und Pensionen voll durch.

Constantin-Chef Martin Moszkowicz. Foto: Felix Hörhager/dpa

06:35
10.06.2020
"Dampfnudelblues", "Grießnockerlaffäre" oder "Leberkäsjunkie" - Krimis von Rita Falk haben Kultstatus, ebenso die Filme. Doch wer auf die neue Krimikomödie "Kaiserschmarrndrama" mit Dorfpolizist Franz Eberhofer in diesem Sommer gehofft hat, wird enttäuscht. "Unter den aktuellen Vorgaben ist es schlicht nicht möglich, den neuen Film wie geplant im August zu starten", sagt Constantin-Chef Martin Moszkowicz im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. Als Grund nennt er die Hygiene-Vorgaben, die derzeit wegen der Pandemie in Kinos gelten und etwa die Zahl der Sitzplätze stark beschränken. Außerdem lebten diese Filme von der Atmosphäre im Saal. "Da ist echte Volksfeststimmung in den Kinos."
Filmtheater etwa in Bayern dürfen ab Montag zwar wieder öffnen, allerdings nur mit bis zu 50 Zuschauern pro Saal. "Da werden viele Kinos Pleite machen. Die können so nicht kostendeckend arbeiten", glaubt Moszkowicz.