Letztes Update:
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Die Bloggerin Carolin Engwert in ihrem Schrebergarten in Berlin-Schöneweide. Foto: Sven Braun/dpa

05:50
10.06.2020
Die Gartenmärkte sind beinahe überrannt worden, in den Kleingartenvereinen häuften sich die Anfragen: In der Corona-Zeit hat das Gärtnern auf Balkonen und Parzellen einen neuen Boom erlebt. "Alle wollen plötzlich gärtnern. Gärtnern ist das neue Kochen", sagt etwa die Berliner Buchautorin Carolin Engwert, die den Blog "Hauptstadtgarten" führt. "Wir Menschen sind einfach Naturwesen mit einem Drang nach draußen", erklärt der Gartentherapeut Andreas Niepel aus Hattingen in Nordrhein-Westfalen, der in der neurologischen Rehabilitation arbeitet. Schon ein minimaler Naturentzug, wie etwa jetzt in der Corona-Zeit, sei für viele Menschen schwer auszuhalten. Die Gartenhistorikerin Anke Schmitz hält die jetzige besondere Bedeutung der Gärten in ihrem Blog "Gardens in the Times of Corona" (Gärten in Zeiten von Corona) fest.

05:02
10.06.2020
Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie könnten negative Folgen für den Frieden in vielen Ländern haben. Das geht aus dem nun in London veröffentlichten Global Peace Index hervor. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten. In diesem Jahr ergänzten die Experten den Bericht zudem um eine Analyse der möglichen Folgen der Pandemie auf den Frieden in der Welt. 
Insgesamt verzeichnet das IEP weltweit einen Rückgang friedlicher Verhältnisse in neun von zwölf der vergangenen Jahren. Das gilt auch für 2019. "Die Welt ist erheblich weniger friedlich, als sie 2008 war", heißt es in dem Bericht.Die Coronavirus-Pandemie dürfte die Situation weiter verschlimmern, schätzen die Experten.

Mann baut Särge in Managua (Nicaragua). Foto: Alfredo Zuniga/AP/dpa