Die Welttourismusorganisation UNWTO rechnet in der Corona-Krise mit dem größten Einbruch internationaler Reisen seit den 50er Jahren. UNWTO-Chef Zurab Pololikashvili erwartet, dass die internationalen Besucherströme dieses Jahr um 70 Prozent sinken werden. "Das ist der größte Einbruch des internationalen Tourismus seit Beginn der Aufzeichnungen in den 50er-Jahren", sagt er dem "Handelsblatt".
Die Prognose basiert demnach auf der Annahme, dass die Länder weltweit ab August nach und nach ihre Grenzen öffnen. Nach Einschätzung des UNWTO-Chefs "wird es eine Weile dauern, bis wir die Rekorde der vergangenen Jahre wieder erreichen". Die UNWTO ist eine Tochter der Vereinten Nation (UN).