23 Intendanten und Schauspieldirektoren von deutschen Theatern fordern in einem
Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel anteilige Bundesmittel, damit Kommunen künftig trotz der Corona-Krise nicht an der Kultur sparen. Vielen Theatern und Künstlern
"steht das Wasser bis zum Hals, sowohl kurzfristig als auch und vor allem in der weiteren Perspektive", heißt es in dem veröffentlichten Schreiben.
Man sei
in großer Sorge um das Fortbestehen des kulturellen Lebens, schreibt der Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, Joachim Lux, stellvertretend für 22 weitere große Häuser. Um die Zukunft der kleinen und großen Theater, der Künstler und der internationalen Zusammenarbeit zu sichern, sei
nun der Bund in der Pflicht.