Zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs fordern die Verkehrsminister der Länder 2,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung. Die Corona-Krise habe zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt, heißt es in einem Beschluss der Minister. Allein in diesem Jahr sei mit Verlusten von mindestens fünf Milliarden Euro zu rechnen.
"Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen", so die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger. Das geplante Konjunkturpaket des Bundes müsse daher "ein dickes Mobilitätspaket beinhalten".