Letztes Update:
20210102013048

10:56
28.05.2020
Zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs fordern die Verkehrsminister der Länder 2,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung. Die Corona-Krise habe zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt, heißt es in einem Beschluss der Minister. Allein in diesem Jahr sei mit Verlusten von mindestens fünf Milliarden Euro zu rechnen.  
"Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen", so die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger. Das geplante Konjunkturpaket des Bundes müsse daher "ein dickes Mobilitätspaket beinhalten".

Stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa auf dem Flughafen Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa

10:34
28.05.2020
Die Bundesregierung rechnet bei den Verhandlungen mit der EU-Kommission über das Lufthansa-Rettungspaket nach Informationen der Deutschen Pressen-Agentur erst nach Pfingsten mit einem Ergebnis. Der Bund und das Unternehmen hatten eine Einigung erzielt. Die Genehmigung aus Brüssel zu den geplanten Staatshilfen im Umfang von neun Milliarden Euro steht aber noch aus.
Der Aufsichtsrat der Lufthansa hatte gestern die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets vertagt. Als Grund nannte das Unternehmen mögliche Auflagen der EU-Kommission, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte.