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Foto: Insa Kohler/dpa

06:07
26.05.2020
Homeoffice, Kurzarbeit - Zeit für einen kleinen Hund? Viele Menschen nutzen offenbar die Krise, um sich einen Welpen anzuschaffen. "Es gibt Nachfrage ohne Ende", sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen, dem Dachverband der Hundezüchter. Einige Züchter berichteten ihm von Wartelisten im dreistelligen Bereich für einzelne Würfe. Insbesondere Labradore oder Golden Retriever stünden hoch im Kurs. Aber auch bei Rassen, die sonst nicht so stark nachgefragt sind, seien viele Welpen schon vermittelt bevor sie überhaupt auf der Welt seien. 
"Welpen müssen andauernd bekaspert werden. Die ersten sechs Wochen in der Aufzucht sind die anspruchsvollsten", erklärt Kopernik. Da sei es nachvollziehbar, dass sich viele gerade in Zeiten des Homeoffice oder mobilen Arbeitens für einen Hund entschieden. "Wenn der mir in den ersten Wochen ins Homeoffice pinkelt, dann ist das nicht so schlimm, wie wenn er das im Büro tun würde." Und gerade in Zeiten der sozialen Isolation sei ein Hund ein guter Partner im Alltag. 

05:41
26.05.2020
Die Deutsche Post will mehreren Tausend Angestellten die Möglichkeit geben, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. "Wir werden deutlich mehr als 10.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten", sagt Vorstand Tobias Meyer der "Rheinischen Post". Die Tests sollten systematisch von Betriebsärzten in ausgewählten Betriebsstätten - darunter Paketzentren und Briefverteilzentren - gemäß einer Risikoeinstufung durchgeführt werden.
Meyer zufolge wurden schon in der Vergangenheit Mitarbeiter auf die Krankheit Covid-19 getestet. "Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben", sagt er. Daher müsse die Post davon ausgehen, dass sie mehr infizierte Menschen im Umkreis ihrer Betriebsstätten habe als bisher vermutet.