Letztes Update:
20210102013048

07:15
26.05.2020
Einen Tag nach der vorzeitigen Beendigung des Corona-Notstands in Japan, gehört das Messen der Körpertemperatur nun wie selbstverständlich beim Besuch eines Kaufhauses - hier in Tokios Stadtteil Shinjukudie - dazu. Die noch bestehenden Restriktionen für die Wirtschaft, den Reiseverkehr und Großveranstaltungen sollen bis August phasenweise alle drei Wochen nach Prüfung gelockert werden.

Foto: Tobias Hase/dpa

06:51
26.05.2020
Schauspiel-Urgestein Uwe Ochsenknecht (64) sieht in Deutschland in der Krise eine mangelnde Wertschätzung mancher Branchen. "Man hat hierzulande einfach immer noch nicht die Wertstellung und Wichtigkeit von Kunst und Kultur verstanden. Das ist schade", sagte der Film- und TV-Star dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Vor allem, weil man gerade sieht, wie viel Geld wir in Deutschland haben und was an Reserven aus dem Boden gestampft werden kann. Warum erst jetzt? Warum nicht in ruhigeren Zeiten auch für Bereiche wie zum Beispiel Pflegepersonal im Krankenhaus? Man wusste schon immer, dass die viel zu schlecht bezahlt werden. In deren Berufen geht es um Leben und Tod. Die arbeiten rund um die Uhr. Das ist eine Unverschämtheit, dass die so wenig Geld kriegen."

06:31
26.05.2020
Viele Menschen in Deutschland haben in den vergangenen Wochen zum ersten Mal neue digitale Dienste ausprobiert - und wollen sie laut einer Umfrage größtenteils weiternutzen. Gut drei Viertel der Erstnutzer digitaler Kanäle (77 Prozent) kündigten das an, wie die Erhebung des Beratungsunternehmens McKinsey ergab. Am höchsten war dabei die Absicht zum Bleiben beim Online-Banking mit 86 Prozent und am Niedrigsten beim Lebensmittelkauf übers Internet mit 63 Prozent.
Für die Umfrage wurde die Nutzung von digitalen Angeboten aus zehn Bereichen abgefragt - darunter auch Versicherungen, Reisen, Unterhaltung, Bekleidungskauf. Vor der Krise nutzte eine Person digitale Kanäle im Schnitt aus 2,1 dieser Branchen - jetzt seien es 4,6. Am höchsten war der Anstieg in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen mit einem Sprung von 2,4 auf 6 Bereiche. Auch bei den über 65-Jährigen gab es aber eine Verdoppelung auf durchschnittlich 3,3 Branchen.