Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor überzogenen Auflagen der EU-Kommission bei der staatlichen Rettung der Lufthansa gewarnt. "Eine Diskriminierung der Lufthansa zugunsten von Low-Cost-Anbietern wäre ein falsches Signal", sagt Söder dem Handelsblatt. Nach Angaben des Blattes soll Brüssel fordern, der Lufthansa sowohl in Frankfurt als auch in München Start- und Landerechte zu nehmen und an andere Fluggesellschaften zu verteilen.
"Damit soll wohl das deutsche Engagement gebremst werden", sagt Söder. "Das ist europarechtlich und marktwirtschaftlich der falsche Ansatz." Söder fordert die Bundesregierung auf, den wettbewerbspolitischen Forderungen nicht nachzugeben.