Beim Wiederanlauf des Schulunterrichts in Niedersachsen sollen die Klassen geteilt werden und die Schüler dann tage- oder wochenweise abwechselnd in die Schule kommen. „Wir werden eine Kombination des Lernens aus Präsenz im Klassenzimmer und Lernens zu Hause haben“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. Das entsprechende Verfahren könnten die Schulen selber wählen. Große Klassen müssten gegebenenfalls gedrittelt werden.
Sportunterricht und gruppenübergreifendes Lernen werde es vorerst nicht mehr geben. Auch die Pausen sollten zeitlich versetzt organisiert werden. Dabei müssten die Schüler den Sicherheitsabstand untereinander einhalten, betonte Tonne.
Für die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern im Rahmen des Online-Unterrichts sollen die Messengerdienste Skype und WhatsApp zur Nutzung freigegeben werden. Dieser startet verpflichtend für alle am kommenden Mittwoch. Die niedersächsische Bildungscloud geht ab Anfang Mai verfrüht an den Start.
dpa