Letztes Update:
20200417075656

Hochzeiten

08:02
17.04.2020
Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rät trotz der leichten Lockerungen der Maßnahmen davon ab, Familienfeste wie etwa Hochzeiten für den Sommer zu planen. Bei der aktuellen Lage könne man das nicht empfehlen, sagt er im Interview bei "BILD Live". "Die Gefahr, dass man sie kurzfristig wieder absagen muss, weil das Virus noch den ganzen Sommer über im Land sein wird, ist einfach zu groß". Braun ergänzt: "Wenn man eine Veranstaltung macht mit 150 Gästen aus dem ganzen Bundesgebiet, dann ist das aus der Sicht des Infektionsgeschehens momentan auch nicht gut."

dpa

Lage in Deutschland

15:12
16.04.2020
In Deutschland sind bis zum Nachmittag mehr als 133.200 Infektionen registriert worden. Mindestens 3740 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 77.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

dpa

Kitas

15:12
16.04.2020
Bund und Länder wollen morgen eine gemeinsame Linie für die Ausweitung der Kinder-Notbetreuung in der Krise finden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat dazu die Länder-Ressortchefs zu einer Telefonkonferenz eingeladen, wie die SPD-Politikerin mitteilt. Besprochen werden soll, auf welche Berufsgruppen die Betreuung ausgeweitet wird, wie die stufenweise Rückkehr von Kindergartenkindern in die Betreuung am besten organisiert werden kann und welche Voraussetzungen nötig sind.

"Ich sehe die Bedürfnisse von Kindern in ihrer frühkindlichen Entwicklung und Sprachbildung, aber auch die Bedürfnisse von erwerbstätigen Eltern, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können", sagt Giffey. "Sie brauchen Entlastungen und eine klare Perspektive."

dpa

Abwechselnd in die Schule

14:44
16.04.2020
Beim Wiederanlauf des Schulunterrichts in Niedersachsen sollen die Klassen geteilt werden und die Schüler dann tage- oder wochenweise abwechselnd in die Schule kommen. „Wir werden eine Kombination des Lernens aus Präsenz im Klassenzimmer und Lernens zu Hause haben“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. Das entsprechende Verfahren könnten die Schulen selber wählen. Große Klassen müssten gegebenenfalls gedrittelt werden.

Sportunterricht und gruppenübergreifendes Lernen werde es vorerst nicht mehr geben. Auch die Pausen sollten zeitlich versetzt organisiert werden. Dabei müssten die Schüler den Sicherheitsabstand untereinander einhalten, betonte Tonne.

Für die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern im Rahmen des Online-Unterrichts sollen die Messengerdienste Skype und WhatsApp zur Nutzung freigegeben werden. Dieser startet verpflichtend für alle am kommenden Mittwoch. Die niedersächsische Bildungscloud geht ab Anfang Mai verfrüht an den Start.

dpa