Letztes Update:
20200416155209

Ergebnis der Umfrage

07:21
09.04.2020
Moin am Donnerstag! Wir starten mit dem Ergebnis der Umfrage, die in den vergangenen Tagen an erster Stelle im Blog stand, in den Tag. Hier das Ergebnis:

78 Prozent der Befragten gaben an, dass die Regelungen der Regierung bezüglich der Kontaktsperre angemessen sind. 15 Prozent finden den Erlass grundsätzlich gut, allerdings sprechen sie sich für Ausnahmen bei Familienbesuchen aus. Lediglich sieben Prozenten lehnen die Kontaktsperre komplett ab.

Johannes Booken

Der Stand im Landkreis Aurich

15:51
08.04.2020
Es gab bislang 78 bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Aurich. Davon gelten 43 als geheilt, drei Personen sind verstorben, sodass die Zahl der aktuellen Corona-Befunde 32 beträgt (Stand Mittwochnachmittag). Diese verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Stadt Aurich 6
Gemeinde Baltrum 0
Samtgemeinde Brookmerland 3
Gemeinde Dornum 0
Gemeinde Großefehn 2
Gemeinde Großheide 0
Samtgemeinde Hage 0
Gemeinde Hinte 1
Gemeinde Ihlow 0
Gemeinde Juist 0
Gemeinde Krummhörn 5
Stadt Norden 7
Stadt Norderney 1
Gemeinde Südbrookmerland 2
Stadt Wiesmoor 4
Auswärtige 1


103 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, aus der Quarantäne entlassen wurden bislang 377 Personen.

red/Imke Cirksena

Emden: Keine werdenden Väter im OP

14:22
08.04.2020
Emden. Der durch die Verbreitung des Corona-Virus notwendige Infektionsschutz hat auch Auswirkungen auf die Geburtshilfe in den Kliniken Emden und Aurich. So müssen Schwangere, die per Kaiserschnitt entbinden, derzeit auf den Beistand ihres Partners verzichten. „Im Falle eines notwendigen Kaiserschnitts ist eine Begleitung im OP derzeit nicht erlaubt (Einsparung von OP-Kleidung/OP-Masken)“, heißt es auf der Internetseite der Krankenhäuser. Bei einer Entbindung im Kreißsaal ist eine Begleitperson dagegen erlaubt.

Unterdessen sind auch die Besuchsregelungen für frisch gebackene Väter restriktiver, als vielen klar sein dürfte. In einer städtischen Allgemeinverfügung zu kontaktreduzierenden Maßnahmen war die Rede davon, dass „werdende Väter“ und „Väter von Neugeborenen“ vom Besuchsverbot ausgenommen sind. Generell kann der Partner in Emden sein Kind und seine Frau auch besuchen und unterstützen - allerdings ist die Besuchszeit auf eine Stunde täglich begrenzt. Klinik-Sprecherin Andrea Janssen bedauerte die Einschränkungen. „Das ist eine Situation, die man gerne zu zweit durchstehen möchte. Auch unser Personal ist nicht immer glücklich über die Regelungen“, sagte sie. Über Ausnahmen müssten die Ärzte entscheiden.

In den Kliniken in Leer dürfen frisch gebackene Väter bzw. eine Bezugsperson nach Angaben der beiden Sprecherinnen weiter die Wochenstation besuchen. Von Einschränkungen war nicht die Rede. Das Borromäus-Hospital gibt an, dafür kostenlos Familienzimmer zu stellen.

Lars Möller