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20200409093318

Das erste Corona-Geld in Emden

09:05
09.04.2020
Die Verteilung der Coronoa-Soforthilfe an die Emder Unternehmen läuft offenbar nicht so problemlos, wie es sich das Land Niedersachsen vorgestellt hat. Dennoch sind die ersten Gelder auf den Konten der Unternehmen eingegangen. Lesen Sie im EZ-Artikel mehr dazu.

Stefan Bergmann

Mehr Schiffe im Hafen

08:48
09.04.2020
Bei der Emder Werft und Dock GmbH (EWD) laufen derzeit nicht nur die Telefone heiß. Fast täglich müssen sich die Disponenten auf eine neue Lage einstellen. Nachdem am Mittwoch die Ankunft des Kreuzfahrtschiffes „Amera“ am Liegeplatz 1 der Werft noch einmal kurzfristig um 24 Stunden verschoben worden war und sich das Schwesterschiff „Albatros“ nun wohl auch erst etwas später daneben legen kann, gleichzeitig die Vorbereitungen für die Erprobungsfahrten der Fregatte „Braunschweig“ auf Hochtouren liefen, hat sich bereits für Karfreitag weiterer Besuch angekündigt: Die Forschungsschiffe „Maria S. Merian“ und „Sonne“ werden dann zu einem wegen der Corona-Krise vorgezogenen Werft-Stopp einlaufen.

Zwei Wochen später soll auch das dritte Schiff, die „Meteor“, bei der EWD instandgesetzt werden. Alle drei Schiffe werden von der Leeraner Reederei Briese bereedert.

Jens Voitel

Touristen unwillkommen

08:05
09.04.2020
Urlaubern ist der Zugang zu den ostfriesischen Inseln über Ostern nicht erlaubt und die Zugangswege über Wasser wie aus der Luft werden wegen der Corona-Pandemie kontrolliert. In Norden, wo Schiffe nach Norderney und Juist starten, unterstützt das Ordnungsamt die Mitarbeiter der Reederei Frisia, wie ein Sprecher des Unternehmens sagte. Gründonnerstag und Karfreitag seien eigentlich die Hauptanreisetage für das verlängerte Osterwochenende, an denen durchschnittlich 12 000 Menschen nach Norderney und 2500 Menschen nach Juist transportiert werden. Auch die Polizei werde am Fährhafen kontrollieren, sagte eine Sprecherin.

Befördert werden dürfen nur noch Menschen mit Erstwohnsitz, Lieferanten oder teils auch auf den Inseln Arbeitende. Reedereien, Fährbetriebe und Flugdienste müssen sich etwa durch einen Personalausweis oder Dienstausweis bescheinigen lassen, dass sie die Voraussetzungen erfüllen. Die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Landkreise, die die Gesundheitssysteme der Inseln schützen sollen, gelten mindestens bis 18. April.

Am Festland sind auswärtige Wohnmobile und -wagen mancherorts nicht willkommen: In den Landkreisen Aurich und Wittmund ist für sie das Parken zwischen dem 9. und 14. April auf öffentlichen Flächen verboten. Polizei und Ordnungsämter werden nach Angaben der Kreise kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Das Beherbergen zu touristischen Zwecken ist dort schon seit längerem verboten.

dpa