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Foto: dpa/Felix Hörhager Roy Horn (r.) und Siegfried Fischbacher 2013 in München.

Roy Horn mit Corona-Virus infiziert

07:19
29.04.2020
"Siegfried & Roy“-Magier Roy Horn hat sich seinem Sprecher zufolge mit dem Corona-Virus infiziert. „Wir können bestätigen, dass Roy Horn positiv auf das Virus getestet worden ist, das Covid-19 hervorruft“, zitierten mehrere US-Medien eine Mitteilung des Pressesprechers. Der 75-Jährige, der von einem Tiger-Angriff im Jahr 2003 schwer gezeichnet ist, spreche gut auf die Behandlung an, hieß es weiter. Das Duo ließ über den Sprecher Grüße an alle ausrichten, die von der Pandemie betroffen sind.

„Siegried & Roy“ sind für ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Ihre Karriere endete im Oktober 2003, als ein Tiger Roy Horn bei einer Vorstellung schwer verletzte. Von dem schwerem Blutverlust, Schlaganfällen und einer Gehirnoperation nach dem Unfall konnte sich Horn nie mehr vollständig erholen.

Jörg Tschürtz

Trump: "Schlimmste Tage sind vorbei"

07:17
29.04.2020
Die USA haben nach Darstellung von Präsident Donald Trump das Gröbste der Corona-Krise überstanden. "Nun, da unsere Experten glauben, dass die schlimmsten Tage der Pandemie hinter uns liegen, freuen sich die Amerikaner auf eine sichere und rasche Wiedereröffnung des Landes", sagte er bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.

Trump kündigte an, die Test-Kapazitäten in den kommenden Tagen dramatisch auszuweiten. Die Regierung geht davon aus, dass genug Tests vorhanden sind, damit Bundesstaaten in die erste Phase der Lockerung der Schutzmaßnahmen eintreten könnten. Die Bundesstaaten sind derzeit unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen. Eine Ausweitung der Test-Kapazitäten im Land gilt als Voraussetzung für die Wiedereröffnung der Wirtschaft. Doch weiterhin mangelt es daran vielerorts, weswegen Trumps Regierung in der Kritik steht.

Die US-Wirtschaft befindet sich seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie im März im freien Fall. Experten warnen, dass den USA der stärkste Wirtschaftseinbruch seit fast 100 Jahren bevorsteht. Schon jetzt haben mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job infolge der Pandemie verloren. Zahllose Geschäfte, Restaurants und Fabriken bleiben wegen der von den Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen leer.

Jörg Tschürtz