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20200519144319

Grevenmacher sagt Drauwen- a Wäifest ab

08:28
29.04.2020
Wie bereits zu befürchten war, hat die Stadt Grevenmacher die 71. Ausgabe des Drauwen- a Wäifest abgesagt. Das Event hätte zwischen 11. und 13. September stattfinden sollen und wird nun um ein Jahr verschoben. Auch die Krönung der neuen Weinkönigin verzögert sich um ein Jahr. Die jetzige Weinkönigin Jessica bleibt bis dahin im Amt.

Zwar gelte das landesweite Veranstaltungsverbot nur bis zum 31. Juli. Man wolle aber kein Risiko eingehen, so die Veranstalter in einem Kommuniqué.

Eis Wäifest fällt zwar wuel an d’Period dono, sou hu mir awer vu vergaangenen Evenementer geléiert, datt Volleksfester eng besonnesch kritesch Roll an der Verbreedung vum Virus gespillt hunn. De Risiko vun enger zweeter Infektiounswell wëllen a kënne mir net agoen. 

Et gëllt haut virun allem, physesch a sozial Distanz ze halen, doheem ze bleiwen an a Respekt mat de Sécherheetsmesuren ze liewen. Dës Prämiss steet a groussem Widdersproch zu der Philosophie vum “Drauwen- a Wäifest”, dat virun allem op d’Gesellegkeet an d’Zesummeréckele vun de Leit ausgeriicht ass.

Jörg Tschürtz

Rückkehr zur medizinischen Normalität

08:10
29.04.2020
Ab dem 4. Mai sind wieder alle medizinischen Aktivitäten in Luxemburg erlaubt. Das hat das Gesundheitsministerium am Dienstag bekannt gegeben. Das betrifft sowohl Ärzte als auch Krankenpfleger, Hebammen, Physio- und Psychotherapeuten. Allerdings gelten weiter bestimmte Sicherheitsvorkehrungen: Patienten müssen telefonisch einen Termin vereinbaren und werden auf Covid-19-Symptome geprüft. Vor dem Betreten des Wartesaals müssen Patienten zudem ihre Hände desinfizieren und eine Schutzmaske aufsetzen.

Auch die Krankenhäuser bereiten sich auf einen schrittweisen Ausstieg aus dem Ausnahmezustand vor. Wie die Schuman-Gruppe am Mittwoch mitteilt, werden ab 4. Mai ambulante Behandlungen in ihren Häusern in einem gewissen Umfang wieder möglich sein.  Auch die Polikliniken sowie die technischen Bereiche sollen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Chirurgische Eingriffe sollen vermehrt in der Zithaklinik durchgeführt werden. Im Hôpital Kirchberg, in dem viele Covid-19-Patienten untergebracht sind, können chirurgische Operationen hingegen nur in geringem Maße stattfinden. Im Operationssaal der Bohler-Klinik kann hingegen ab 4. Mai wieder normal gearbeitet werden. 

Jörg Tschürtz