Die Studentenvereinigung UNEL und der SEW/OGBL haben einen Forderungskatalog aufgestellt: In erster Linie wünschen sie, dass der Besuch der Kurse für die Abschlussschüler ab dem 4 Mai fakultativ wird. Nicht nur gehe mit der Aufnahme des obligatorischen Unterrichts ein unnützes Infektionsrisiko einher, es sei auch anzunehmen, dass der Schulrythmus unter den gegebenen Umständen den einen oder anderen Schüler aus der Bahn werfen könne. Gemeinsam mach man sich aber auch dafür stark, dass das Ministerium verbindliche Daten für die Veröffentlichung der Examensresultate bekannt gebe, damit die angehenden Studenten ihre weitere schulische Karriere planen können.
Für die restlichen Klassen schlägt man eine "Rentrée" in zwei Etappen ab dem 11. Mai vor. Das würde den Schulleitungen mehr Zeit geben, sich an die außergewöhnlichen Bedingungen anzupassen.