Für die Polizei bedeuten die Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem am 18. März ausgerufenen Notstand eine gute Portion zusätzliche Arbeit. So führten die Beamten seit Beginn der Krise nicht weniger als 5000 Kontrollen durch. Dabei mussten sie 1600 Zuwiderhandlungen feststellen und Bußgelder verhängen. Die meisten davon sind in Zusammenhang mit den Mobilitätseinschränkungen.
In 60 Fällen ging es um Geschäfte, Lokale oder Baustellen, die nicht geschlossen waren, in einigen Fällen mussten die Polizisten auch Feiern von Personen, die nicht zusammen wohnen, auflösen.
Seit Beginn der Woche achten die Ordnungskräfte, dass die Maskenpflicht eingehalten wird. In einer ersten Phase will man die Menschen sensibilisieren. Aus diesem Grund sind keine Zahlen über Bußgeldbescheide überliefert.