Direkt vom Parlament eilte der Wirtschaftsminister zu RTL, wo er zu Gast im "Background" war. "D'Regierung huet eng Geschiirkëscht zesummegestallt", so der Minister in Bezug auf die verschiedenenen Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen. Das am Samstagmorgen gestimmte Garantiegesetz stelle einen weiteren Baustein darin dar. An den Betrieben sei es nun, sich das passende Werkzeug auszusuchen.
Härtefälle und Unzufriedenheit seien in einzelnen Fällen - speziell im HORECA-Bereich - nicht auszuschließen, weshalb man permanent nachbessere.
Mit der Baubranche am kommenden Montag werden rund 50.000 Menschen wieder arbeiten können. Bevor man es sich leiste, weiteren Bereichen grünes Licht zu geben, müsse man die Entwicklung der Pandemie im Auge behalten, so Fayot. Zuerst wolle man sehen, wie die Infektionszahlen nach diesem ersten Schritt sich entwickeln. Dass der Druck aus einzelnen Branchen in der kommenden Zeit größer werden wird, dessen ist der Wirtschaftsminister sich bewußt. Dennoch müsse man vorrangig auf die Gesundheitsexperten hören.
Stichwort "Congé collectif"
Es gebe bereits Gespräche über den Kollektivurlaub in der Baubranche, so Fayot. Sicherlich sei es für die Betriebe ein großer Vorteil, wenn sie die Sommerzeit nutzen könnten. Wolle man den Kollektivurlaub antatsten, bräuche es aber einer Übereinkunft zwischen Arbeitgebern und den Salariatsvertretern.