Ein im Süd-Elsass für Coronavirus-Patienten errichtetes Armeekrankenhaus kann Medienberichten zufolge teilweise wieder abgebaut werden.
Die Hälfte der 30 Intensivstation-Betten sei frei und befinde sich im Abbau, berichtete der Radiosender France Bleu am Samstag. Die restlichen 15 Betten und das mobile Lazarett sollten weiterhin auf dem Parkplatz des Emile-Muller-Krankenhauses in Mülhausen (Mulhouse) im Département Haut-Rhin bleiben, um die Klinik bei der Behandlung von Covid-19-Patienten zu unterstützen.
Das Armeekrankenhaus hatte Ende März erste schwer erkrankte Menschen aufgenommen. Die Klinik war eingerichtet worden, um die ausgelasteten Intensivstationen der ostfranzösischen Region zu unterstützen. Staatschef Emmanuel Macron hatte die Einrichtung Mitte März selbst in einer TV-Ansprache angekündigt.
In dem Armeekrankenhaus seien bisher 48 schwerkranke Patienten behandelt worden, berichtete die Lokalzeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“.
Teddy Jaans