Man hätte sich im Rahmen des Notstands an der Debatte vorbeimogeln können, so Finanzminister Pierre Gramegna. Die Regierung habe aber darauf gehalten, dem Parlament die Gelegenheit zu geben, sein Mitspracherecht auszuüben.
Die Krise sie ebenso plötzlich über die Menschen hereingebrochen, wie sie das Land auch in seinen Grundfesten erschüttere. Aus diesem Grund sei es nicht verwunderlich, dass kein Haushalt und keine Vorhersagen eingehalten werden können.
"Es geht darum, allen Unternehmen zu helfen", so Gramegna.. Das heute im Parlament vorliegende Gesetz beinhalte zwei große Kapitel. Mit den Anleihen gehe es darum, die Maßnahmen zu finanzieren, mit dem Kapitel Garantien habe man es fertiggebracht unter Mithilfe der Finanzinstitute schon auf den künftigen Wiederaufbau zu blicken.
Sollte Luxemburg die drei Milliarden Anleihen, die im Gesetz vorgesehen sind in Anspuuch nehmen, erhöhen die Verschuldung sich auf 24 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In diesem Sinn solle man nicht von "Panik" sprechen.