Die Europäische Fußball-Union hat die Aussagen ihres Präsidenten Aleksander Ceferin zur Zulassung von Zuschauern bei der EM in diesem Sommer teilweise relativiert. Keine der zwölf Ausrichterstädte werde "automatisch" gestrichen, wenn dort nur Geisterspiele möglich sein sollten, teilte die UEFA auf dpa-Anfrage mit. Es müsse dann aber abgewogen werden, ob es nicht sinnvoller wäre, die Partien an einen anderen Ort zu verlegen. Eine erste Frist für die Entscheidung läuft bis zum 7. April.
Ceferin hatte am Wochenende kroatischen Medien gesagt, dass jeder Spielort garantieren müsse, bei dem Turnier vom 11. Juni bis 11. Juli Fans ins Stadion zu lassen. EM-Gastgeber München - für vier Spiele vorgesehen - reagierte mit Unverständnis und Kritik.