Letztes Update:
20220127220332

15:23
17.03.2021
Ein anhaltender Corona-Lockdown und Probleme beim Impfen könnten den Aufschwung in Deutschland verzögern. Die "Wirtschaftsweisen" senkten ihre Konjunkturprognose für 2021. Im ersten Quartal wird ein Rückgang der Wirtschaftsleistung erwartet. Als größtes Risiko für die Konjunktur sehen die Experten eine dritte Welle - vor allem wenn die Industrie stark von Einschränkungen und Betriebsschließungen betroffen wäre.
Im vergangenen Jahr war die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,9 Prozent eingebrochen. Viele Ökonomen hatten ein "V"-Szenario erwartet: Einem steilen Abschwung folgt ein steiler Aufschwung. Die "Wirtschaftsweisen" sind aber nun skeptischer geworden: Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,1 Prozent.

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15:08
17.03.2021
Die FDP will Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca umgehend auf freiwilliger Basis fortzusetzen. Zudem müssten Haus- und Fachärzte sowie Betriebsmediziner eingebunden werden, sagte Parteichef Christian Lindner. "Jede zusätzliche Impfung bringt Schutz und Freiheit", so Lindner. Zu Forderungen nach einer Umbildung der Bundesregierung sagte er, für die FDP wolle er das Augenmerk auf die Problemlösung und nicht auf das Personal legen.

14:50
17.03.2021
Wegen millionenschweren Betrugs mit Corona-Soforthilfen und weiteren Taten hat das Landgericht München I einen 31-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Zudem soll der mehrfach vorbestrafte Mann in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden, wie das Gericht entschied. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Angeklagte bleibt aber wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.
Kern des Prozesses waren 91 Anträge auf Corona-Hilfen, die der 31-Jährige im März und April 2020 in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland gestellt hatte - teils mit fremden Identitäten. Mehr als 2,5 Millionen Euro wollte er so auf sein Konto bei der Sparkasse Dortmund überweisen lassen. Doch nur 67.776 Euro aus drei Anträgen kamen an. Einem Sachbearbeiter in Bayern fiel laut Staatsanwaltschaft die Häufung der Kontonummer auf, weitere Zahlungen wurden gestoppt.

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