Letztes Update:
20220127220332

16:16
17.03.2021
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen erwägt, den Export der knappen Corona-Impfstoffe aus der Europäischen Union stärker zu beschränken. Neue Auflagen könnten dann für jene Länder gelten, die selbst keinen Impfstoff aus dem Land lassen oder die bereits einen höheren Anteil von geimpften Menschen haben als die EU, wie von der Leyen ankündigte. Im Visier ist dabei offenbar vor allem Großbritannien
Aus der EU wurden seit dem 1. Februar nach Angaben der EU-Kommission mindestens 41 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in 33 Länder exportiert, obwohl in der EU selbst Impfstoff fehlt und Impfungen nur langsam vorankommen. Das lasse sich den Bürgern kaum noch erklären, sagte von der Leyen. Nach ihren Worten gingen allein zehn Millionen Impfdosen aus der EU ins Vereinigte Königreich. Im EU-Vertrag mit Astrazeneca seien zwei britische Fabriken für Lieferungen an die EU vorgesehen. "Wir warten immer noch auf Dosen, die aus Großbritannien bei uns ankommen", so von der Leyen.

extern
Akzeptieren

15:56
17.03.2021
Die Bundesregierung hält an ihrem Versprechen fest, dass jede und jeder Erwachsene in Deutschland bis zum Ende des Sommers das Angebot einer Corona-Impfung erhalten soll. Das sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Diese Ankündigung hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehrfach gemacht. Momentan sei rund jeder zehnte Erwachsene geimpft, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Video mit ausgesuchten Fragen aus der Bevölkerung. 
Am Donnerstag will die Europäische Arzneimittelbehörde EMA entscheiden, ob der Impfstoff von Astrazeneca weiter verwendet werden soll. Deutschland impft bis dahin nur die Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren