Deutschlands
Gastwirte und Hoteliers haben sich
2021 nicht von den Umsatzeinbrüchen des ersten Corona-Jahres erholt. Nominal hatten die Unternehmen gerade einmal 0,1 Prozent mehr Geld in der Kasse als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Real, also zu gleichbleibenden Preisen,
sank der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2020
um 2,2 Prozent.
Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker waren die von Einschränkungen wegen der Pandemie geprägten
Jahre 2020 und 2021 damit die umsatzschwächsten im Gastgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr
1994. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe 2021 real 40,3 Prozent und nominal 36,4 Prozent weniger umgesetzt.