Letztes Update:
20220204174203
extern
Akzeptieren

17:05
04.02.2022
Gegner staatlicher Corona-Vorgaben mobilisieren in Frankreich zu einer Trucker-Demo nach kanadischem Vorbild. Aufgerufen wird in den sozialen Medien zu einer Sternfahrt mit Lastwagen im Laufe der kommenden Woche nach Paris. Ziel des sogenannten Convoi de la Liberté (übersetzt: "Konvoi der Freiheit") ist ein gebündelter Protest am 12. Februar in der französischen Hauptstadt, auch von einer anschließenden Weiterfahrt nach Brüssel ist die Rede. Einer entsprechenden Facebook-Gruppe haben sich bereits mehr als 190.000 Menschen angeschlossen.
In Kanada hatte ein Konvoi aus Hunderten Lastwagen nach tagelanger Fahrt am vergangenen Wochenende die Hauptstadt Ottawa erreicht. Bei Demonstrationen dort gegen Corona-Maßnahmen und Impfvorschriften wurden Tausende Teilnehmer gezählt. Gegenstand der Proteste waren zunächst Impfvorschriften für Lkw-Fahrer und danach die staatlichen Pandemiebeschränkungen insgesamt.

16:36
04.02.2022
Bei einem Streit zwischen Vater und Mutter über eine Impfung ihrer Kinder hat das Amtsgericht Bad Iburg entschieden, dass die Kinder geimpft werden können. Dabei orientierte sich das Familiengericht an der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), teilte eine Gerichtssprecherin mit.
In dem Fall stritt sich ein geschiedenes Ehepaar, ob die gemeinsamen Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren gegen Corona geimpft werden sollten. Die Mutter lehnte die Impfung ab. Das Gericht entschied, soweit keine besonderen Risiken beim Kind vorlägen, sei dem Elternteil die Entscheidung zu überlassen, das die Empfehlungen der Stiko befürworte. Damit übertrugen die Richter die Entscheidung über die Impfung an den Vater, unter der Bedingung, dass Biontech gespritzt wird. Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren wird eine Impfung mit Biontech von der Stiko empfohlen.

16:00
04.02.2022
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die Corona-Politik der neuen Bundesregierung laut einer Civey-Umfrage für nicht nachvollziehbar. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts für den Fernsehsender Welt gaben 56 Prozent der Befragten an, die Corona-Politik eher nicht oder eindeutig nicht nachvollziehbar zu finden. 22 Prozent hielten sie hingegen für eher oder eindeutig nachvollziehbar. Weitere 22 Prozent waren in ihrer Einschätzung ambivalent und bewerteten die Nachvollziehbarkeit mit "teils/teils".
Gefragt wurde außerdem, wie die Bürgerinnen und Bürger Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) derzeit als Krisenmanager wahrnehmen. Darauf antworteten den Angaben zufolge 59 Prozent der Befragten mit "nicht wahrnehmbar", 28 Prozent mit "zögerlich" und 9 Prozent mit "präsent". Rund 4 Prozent antworteten demnach mit "weiß nicht/nichts davon". Die Umfrage mit mehr als 5000 repräsentativ ausgewählten Teilnehmern fand zwischen Mittwoch und Donnerstag statt.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren