Bei steigenden Umsätzen kämpfen die Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft mit einer zunehmend schwierigen Personalsuche. Es sei ein zentrales Problem, für die häufig mit hohem Zeitdruck angefragten Dienstleistungen die geeigneten Menschen zu finden, sagt der Präsident des Branchenverbandes BDSW, Gregor Lehnert. Bei der Arbeitsagentur sei die Zahl offener Stellen in der Branche während der Pandemie deutlich auf rund 11.400 gewachsen.
Die Corona-Krise habe sich für die Sicherheitswirtschaft ambivalent ausgewirkt, sagt der Verbandschef. Während an Flughäfen, bei Veranstaltungen oder Ausstellungen zahlreiche Aufträge wegbrachen, kamen demnach auch neue Tätigkeiten wie in Test- und Impfzentren, Krankenhäusern und Pflegeheimen oder im Einzelhandel hinzu.